Einsteigerkurs Fotografie: Alle Basics

16. November 2021

Fotokurs Alex

Du hast eine Kamera und würdest diese gerne sicherer bedienen können? Du möchtest richtig gute Bilder machen? Dann solltest Du erstmal die Grundlagen lernen. Der Einsteigerkurs Fotografie vermittelt Dir die nötigen Basics.

 

Fotografie Kurs: Kauf der Kamera

Canon, Sony, Nikon – Mittelformat oder Vollformat? Ganz schön viel Auswahl.
Ich empfehle zum Einstieg zwei Modelle. Die Canon 650d und die Sony Alpha 6300. Beides bezahlbare Modelle. Verzichtet aber auf das mitgelieferte Kit Objektiv, da es meist eine schlechte Qualität besitzt und kauft Euch eine Festbrennweite. Damit lernt Ihr schneller zu fotografieren, in dem Ihr näher oder ferner an das Objektiv herangehen müsst und keinen Zoom habt. Zudem ist die Lichtstärke besser, dazu im folgenden Einsteigerkurs für Anfänger mehr.

Die Blende

In keinem Einsteiger bzw. Anfängerkurs zur Fotografie darf die Blende fehlen.

Die Blende wird angegeben mit F vorne für Focal Length, die Brennweite. Die Blende kann offen oder geschlossen sein. Je offener die Blende, desto mehr Licht fällt auf den Sensor, desto heller wird das Bild. Je geschlossener die Blende, desto weniger Licht fällt auf den Sensor, also je dunkler wird das Bild.

F16 ist eine sehr geschlossene Blende, während F2 sehr offen ist. Je kleiner die Zahl der Blende, desto offener ist diese.

Offenblendig fotografiert man, wenn man einen unscharfen Hintergrund zum Beispiel bei Porträts möchte. Ist die Blende geschlossener, wird das Bild schärfer und der Hintergrund eher nicht unscharf.

Zoomobjektive haben meist eine geringe Offenblende – Festbrennweiten hingegen schon. Teilweise als offenste Blende 1,4. Daher eignen sich Festbrennweiten sehr gut als Porträt Objektive und für Fotos, deren Hintergrund unscharf sein soll. Soll das Zoomobjektiv auch sehr offenblendig sein, kostet es deutlich mehr.

Einsteigerkurs Fotografie: Belichtungszeit

Sportfotografen müssen SportlerInnen einfrieren, weil sich die Motive schnell bewegen. Dann muss die Belichtungszeit sehr kurz sein, beispielsweise 1/1000 s. (1:1000 Sekunden). Möchte man fließende Bewegungen einstellen, zum Beispiel bei einer Autobahn, deren Autos fließend dargestellt werden sollen, ist eine lange Belichtungszeit notwendig. Zum Beispiel 1:100 s.

Achtung: Je kürzer die Belichtungszeit, desto mehr Licht fällt in der Zeit auf den Sensor. Das heißt, das Motiv wird dunkler und die anderen Werte (Blende, Iso) müssen so angepasst werden, dass das Bild insgesamt richtig belichtet ist.

Achtung: Je länger die Belichtungszeit, desto schneller kann das Bild verwackelt sein. Daher gilt ab einer Belichtungszeit von ca. 1:50 s.: Stativ benutzen für wackelfreie Fotos!

 

Foto: geschützt, Hamburger-fotokurs.

Einsteigerkurs Fotografie: Der Iso

Iso sollte immer zuletzt eingestellt werden. Hier wird das Bild künstlich erhellt. Je höher der Isowert, desto mehr kann das Bild rauschen – das kann gewollt sein, aber auch stören. Iso kann andere Werte ausgleichen und für die nötige Helligkeit sorgen, wenn Blende und Belichtungszeit ausgereizt sind.

Grundsätzlich gilt: Zu dunkle Fotos können eher hinterher heller gemacht werden, als zu helle Bilder dunkler. Denn manchmal fehlen bei zu hellen Bildern die Farbinformationen und das Bild ist für immer verloren.

Fotokurs Einsteiger: Bearbeitung

In Lightroom können Helligkeit, Farben, Kontrast und vieles mehr nachbearbeitet und optimiert werden, im Idealfall ist das Bild von Haus aus schon technisch gut und muss nur noch etwas aufgewertet werden.

 

Fotokurs Einsteiger: Das Histogramm

Das Histogramm kann einfach auf der Kamera aktiviert werden und zeigt ein Art Diagramm. Ist das Bild zu dunkel, sieht man das daran, dass die Skala sehr nach links ausweicht. Bei vielen hellen Töne ist das Diagramm weit links und bei kontrastarmen Bildern sieht man das daran, dass das Diagramm nur in der Mitte ist.

Foto: geschützt, like-Foto.de

 

Der goldene Schnitt

Es gibt verschiedene Modelle, die sich mit der Anordnung von Objekten in Fotos beschäftigen. Wird ein Objekt oder eine Person zentral in der Mitte positioniert, dann ist das eine Option – die jedoch eher gewöhnlich ist. Spannender wird es mit dem goldenen Schnitt, der in der Fotografie eine wichtige Bedeutung hat.

Der goldene Schnitt ist oft in der Natur zu finden und wirkt für uns daher besonders natürlich. Aktiviert dazu das Raster auf Eurer Kamera. Der goldene Schnitt besteht ungefähr aus einem 1/3 sowie 2/3 Verhältnis.

Bild: geschützt, Pixolum

Üben, üben, üben heißt: Fotos machen!

Fahrradfahren habt Ihr damals auch nicht gelernt, in dem Ihr Euch YouTube-Videos angeschaut habt oder? So ist es mit der Fotografie auch, Übung macht den Meister und so solltet Ihr alle Arten der Fotografie kennenlernen und rausgehen und Fotografieren.

 

Fotokurs für Anfänger Frankfurt

Ich biete für AnfängerInnen einen Fotokurs in Frankfurt – und Einzelcoachings auch in Deiner Stadt an. Mehr Infos gibt es hier. 

Bei Fragen könnt Ihr mir auch eine Mail oder Whatsapp schreiben.

Euer Alex

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